6 Paramitas oder auch die 6 Vollkommenheiten 1
Die 6 Paramitas oder die 6 Vollkommenheiten
1.Teil über Grosszügigkeit und ethisches Handel
Das Sanskrit-Wort “paramita” bedeutet “zu einem anderen Ufer übersetzen”. Paramita kann ebenso als “Vollkommenheit”, “vollkommene Verwirklichung” oder “zu etwas gelangen, was jenseits aller Begrenzungen liegt“ übersetzt werden.
Heute war der erste Teil, des Zyklus der 6 Paramitas und Dagmar erklärte uns, das ganze sei eine Praxis, die wie eine Blume aus 6 Blüten und einem Stiel und Blätter bestehe, das alles sei ein ganzes.
Möge ich durch die Praxis von 
Grosszügigkeit
ethisches Handel
Geduld
Tatkraft
Meditation
Weisheit
zum Wohle alles Wesen
die Buddhaschaft verwirklichen.
Eines der heutigen Themen war Grosszügigkeit und das heisst richtiger Umgang mit dem Geben lernen.
Es gibt drei Arten des geben, zögerliches geben, wir geben aber nicht so ganz aus tiefstem Herzen heraus,
geschwisterliches geben wir geben jenen gerne die zu unserem persönlichen Kreis gehören,
königliches geben wir geben allen ohne Unterscheidung, wir geben dort wo es Not tut.
Dazu ein Gedicht aus Shantideva Bodhicaryatara Bodhisattwa Gelübde
Möge ich den Schutzlosen ein Beschützer sein, ein Führer/in den Reisenden
denen die zum anderen Ufer wollen, ein Bott, ein Damm, eine Brücke,
eine Lampe für die , die eine Lampe brauchen, ein Bett für die die ein Bett brauchen
ein Diener für alle Lebewesen, die einen Diener brauchen.
So wie die Erde und die drei anderen Elemente, zusammen mit dem Raum, alle Wesen
beständig nähren und stützen,möge auch ich zu einer solchen Quelle der Nahrung
und Stütze für alle Wesen werden, die den Raum ausfüllen, solange noch nicht alle Wesen
den Frieden erlangt haben.
Das zweite Thema war Shila Paramita; Ethisches Handeln welches aus 5 Teilen besteht.
1. Töte und verletze kein Wesen mutwillig und übe Gewaltlosigkeit im Denken, Reden und Handeln.
2. Nimm nichts was dir nicht gegeben wurde und übe Grosszügigkeit.
3. Lebe deine Sexualität in einer verantwortungsvollen Weise, aus Fürsorge für dich und andere.
4. Sprich ehrlich ohne zu verletzen, vermeide Klatsch und unnötiges Gerede und übe einfühlsame Rede und mitfühlendes Zuhören, Sage nur was wahr ist, sage nur was hilfreich ist und sage es wenn es Notwendig ist.
5 Nimm keine Substanzen ein die deine Praxis behindern, und übe dich in achtsamen Konsum.
Dagmar wird wieder bei uns sein am 25. Juni 2010 mit dem Thema: Geduld und Tatkraft.
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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 26/03/2010. Er wurde einsortiert unter Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Dankbarkeit, Freitag, Freitagstext, Grosszügigkeit, heilsam, Meditation, Menschen, Tatkraft, Tich Nath Hanh, unheilsam, Verbundensein, Weisheit, Zazen, Zen and was tagged with Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddha, Buddhismus, Dharma-Text, Ethik, Freitag, Gedanken, Geduld, Grosszügigkeit, Meditation, Menschen, Tatkraft, unbeständig, Unbeständigkeit, Vergänglichkeit, Verständnis, Weg, Weisheit, Zazen, Zen.
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